Weniger Abtippen im Handwerksbüro

Belege scannen im Handwerk

Kassenbon vom Baustoffhandel, Materialquittung oder ein handschriftlicher Zettel aus dem Transporter: Im Handwerksbüro landen sehr unterschiedliche Belege. Zettelwirtschaft liest Angaben aus einem Foto oder Scan und zeigt Fundstellen zum Prüfen. So können Sie herausfinden, welche Informationen sich für Ihre weitere Erfassung vorbereiten lassen. Der Einstieg eignet sich für Betriebe, die zunächst ihre häufigsten Belege testen und weniger von Hand abtippen möchten.

Für den Live-Belegtest: nur Musterbelege oder dauerhaft geschwärzte Belege ohne echte personenbezogene Daten.

  • Ein Beleg ohne Anmeldung
  • Ihr Original bleibt sichtbar
  • Keine Kreditkarte

Die Aufgabe hinter dem Zettel

Ein Belegbild lässt noch Fragen offen

Ein Malerbetrieb kauft unterwegs Abdeckmaterial und Werkzeug. Auf dem Kassenbon stehen Artikel und Beträge, aber kein Auftrag. Später soll das Büro den Einkauf einer Baustelle zuordnen und für die weitere Bearbeitung erfassen. Ein Foto verhindert nicht, dass die Zuordnung fehlt, der Bon zweimal vorliegt oder eine verblasste Zeile unlesbar bleibt. Scannen, Angaben auslesen und den Beleg fachlich prüfen sind einzelne Arbeitsschritte. Erst zusammen bereiten sie eine vollständigere Abrechnungsgrundlage vor.

Diese Angaben können auf Ihrem Beleg stehen

  • Belegbezeichnung, soweit vorhanden
  • Aussteller oder Händler
  • Belegnummer und Datum
  • Artikel oder Leistungsbeschreibung
  • Notierte Menge und Einheit
  • Ausgewiesener Betrag und Währung
  • Ausgewiesene Steuerangaben, sofern vorhanden
  • Handschriftlicher Auftragsbezug oder Verwendungszweck

Diese Liste zeigt mögliche Angaben. Der Live-Belegtest wählt die Felder passend zu Ihrem Dokument aus. Im regulären Pilot stimmen wir Ihr eigenes Schema und den Export ab.

Für die weitere Bearbeitung

Mit Ihren häufigsten Belegen beginnen

Weniger erneut erfassen, fehlende Angaben klären und die Abrechnung auf eine vollständigere Grundlage stellen.

Vom Belegbild zu prüfbaren Angaben

Ein Scan liefert zunächst ein Bild. Der Live-Belegtest ergänzt ausgelesene Werte mit Fundstellen. Sie können direkt nachvollziehen, was übernommen werden soll und wo eine Zahl oder Bezeichnung im Beleg steht. Das Ergebnis bleibt prüfbedürftig.

Mit Ihren häufigsten Belegen beginnen

Testen Sie zunächst den Belegtyp, den Ihr Büro regelmäßig abtippt. Ein Kassenbon stellt andere Anforderungen als ein handschriftlicher Materialzettel. Im Pilot konzentrieren wir uns auf die Felder und den Export, die Sie tatsächlich weiterverwenden.

Fehlenden Zusammenhang vorab klären

Beim Prüfen können Sie feststellen, ob Auftrag, Verwendungszweck oder eine lesbare Mengenangabe fehlen. Ergänzen Sie diese Informationen in Ihrem Arbeitsablauf. Der Scan allein weiß nicht, ob ein Einkauf zur Baustelle, zum Lager oder zu einer anderen Verwendung gehört.

So gehen Sie vor

Vom einzelnen Scan zum passenden Pilot

Beginnen Sie mit einer lesbaren ersten Seite. Der Live-Belegtest zeigt bis zu 12 Werte und ersetzt keine vollständige Verarbeitung Ihres Belegstapels.

Schritt 1

Einen einzelnen Beleg für den Test vorbereiten

Verwenden Sie einen Musterbeleg oder einen dauerhaft geschwärzten Beleg ohne echte personenbezogene Daten. Achten Sie beim Fotografieren auf gleichmäßiges Licht, vollständige Ränder und scharfe Schrift. Die benötigten Angaben sollten auch bei langen Bons lesbar sein.

Schritt 2

Den Live-Belegtest ausprobieren

Ohne Konto liest Google Gemini Ihre hochgeladene Datei aus: passende Felder, bis zu 12 Werte von der ersten Seite und Fundstellen. Alle genannten Belegtypen sind probierbar, ohne garantierte Eignung für jedes Dokument. Die vorbereitete Beispieldemo lässt Sie dagegen fiktive Werte prüfen, ohne selbst eine Datei hochzuladen.

Schritt 3

Werte und fehlende Angaben prüfen

Vergleichen Sie die ausgelesenen Werte mit dem Original. Prüfen Sie insbesondere Betrag, Datum, Einheiten und handschriftliche Zusätze. Ein fehlender Wert ist kein Nullbetrag. Klären Sie unlesbare Angaben und den Auftragsbezug vor der Weiterverarbeitung.

Schritt 4

Einen passenden Pilot vereinbaren

Im regulären Pilot legen wir mit Ihnen ein eigenes Schema und den Export fest. Besprochen werden Ihre häufigsten Belege, die benötigten Felder und die Übergabe an Ihren bisherigen Büroablauf. Der Live-Belegtest ersetzt diese Abstimmung nicht.

Was wird auf Ihrem Beleg erkannt?

Nur Musterbelege oder dauerhaft geschwärzte Belege ohne echte personenbezogene Daten.

  • Ein Beleg ohne Anmeldung
  • Ihr Original bleibt sichtbar
  • Keine Kreditkarte
Live-Belegtest starten

Kurz beantwortet

Belege im Handwerk: Ihre Fragen

Sprechen wir darüber
Was bringt das Auslesen gegenüber einem normalen Belegscan?

Ein Scan speichert den sichtbaren Beleg als Bild. Beim Auslesen werden einzelne Angaben wie Datum, Betrag oder Materialbezeichnung als Werte vorgeschlagen. Zettelwirtschaft ergänzt Fundstellen, damit Sie diese Angaben am Original vergleichen können. Für eine nutzbare Abrechnungsgrundlage bleiben die sachliche Prüfung und das Ergänzen fehlender Zusammenhänge erforderlich.

Welche Belege aus meinem Handwerksbetrieb kann ich testen?

Stundenzettel, Rapportzettel, Lieferscheine, Kassenbons, Quittungen und weitere Belegtypen sind probierbar. Verwenden Sie nur Musterbelege oder dauerhaft geschwärzte Belege ohne echte personenbezogene Daten. Der Live-Belegtest passt die Feldauswahl dem Dokument an und liest höchstens 12 Werte von der ersten Seite. Eine vollständige oder richtige Erkennung jedes Layouts und jeder Handschrift ist nicht zugesagt.

Kann ich verblasste Bons und unscharfe Handyfotos auslesen lassen?

Sie können die Erkennung ausprobieren, sollten bei unlesbarer Schrift aber keine verlässlichen Werte erwarten. Ein schärferes Foto kann helfen, wenn die ursprüngliche Aufnahme das Problem ist. Auf dem Original nicht mehr erkennbare Angaben lassen sich durch Scannen nicht zuverlässig wiederherstellen. Prüfen Sie auch plausibel wirkende Ergebnisse und beschaffen Sie fehlende Informationen anderweitig.

Ersetzt der Scan Buchhaltung, Archivierung oder einen fertigen Softwareimport?

Nein. Der Live-Belegtest liest Angaben aus; er übernimmt keine Buchführung und keine vollständige Belegarchivierung. Kontierung, doppelte Belege und die Zuordnung zu einem Auftrag müssen in Ihrem weiteren Ablauf geklärt werden. Ein Export für Ihre Tabelle oder Software wird im Pilot abgestimmt. Eine fertige ERP- oder Buchhaltungsintegration ist nicht pauschal enthalten.

Wie viel Zeit spare ich, und muss ich die Ergebnisse noch prüfen?

Wie viel Tipparbeit entfällt, hängt von Ihren Belegen, den benötigten Feldern und dem Korrekturaufwand ab. Eine feste Ersparnis lässt sich aus dem Live-Belegtest nicht ableiten. Heute prüfen Sie alle weiterverwendeten Werte am Original. Langfristig soll sich die Prüfung auf Ausnahmen konzentrieren; das ist ein Ziel für die Weiterentwicklung und keine heutige Produktzusage.

Auch auf Ihrem Schreibtisch?

Mit Ihren Belegen. In Ihrem Betrieb.

Passt das in Ihren Alltag?

Wir schauen gemeinsam auf Ihre Zettel, Ihre Abläufe und den Weg in Ihre Abrechnung.

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